Simulierter Flugzeugabsturz im Rahmen der Katastrophenschutzübung "Schimmelreiter III"

 

 

Um 16:35 Uhr wurde durch die Leitstelle Generalalarm ausgelöst. Im Rahmen der durch das Landeskommando der Bundeswehr ausgearbeiteten Katastrophenschutzübung "Schimmelreiter III" wurde angenommen, dass eine Transall der Bundeswehr beim Landeanflug verunfallt. An Bord der Maschine sollten sich nach ersten Angaben ca. 60 Personen befinden. Da Gemeindewehrführer Hauke Block durch die Bürgermeisterin der Gemeinde Sylt in den Katastrophenschutzstab berufen wurde, übernahm sein Stellvertreter Siegfried Engel die Einsatzleitung. Der Erstangriff wurde durch die Flughafenfeuerwehr, auf deren Gelände die Übung stattfand, durchgeführt, welche dann direkt nach dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Tinnum abgelöst wurden. Nachdem die Lage klar war, wurde die Brandbekämpfung sowie die Rettung und Bergung vorgenommen. Es ergab sich im weiteren Verlauf, dass 40 Personen verletzt seien. Bei den Verletzten handelte es sich um Reservisten der Bundeswehr, welche sehr realitätsnah geschminkt wurden.

Beteiligt an der Übung waren mehrere Freiwillige Feuerwehren, das Deutsche Rote Kreuz, die Bundeswehr sowie Einheiten der Polizei. Nach Abschluss der Übung kann festgehalten werden, dass das Zusammenspiel der einzelnen Organisationen sehr gut lief, Verbesserungsvorschläge wurden angesprochen.