Reetdachhaus in Flammen

Gegen ein Uhr Nachts wurde die Feuerwehr Westerland mit einem Generalalarm zu einem Reetdachhausbrand in List, Westerheide gerufen. Die Feuerwehr Westerland rückte vollständig aus. Die Freiwillige Feuerwehr Wenningstedt stellte eine Wachbereitschaft für den Bereich der Feuerwehr Westerland.

Ein reetgedecktes Doppelhaus stand in Vollbrand. Beim Eintreffen der Feuerwehr Westerland waren die ersten Löscharbeiten bereits in vollem Gange. Die Dächer des Doppelhauses brannten lichterloh.

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Bereits die Anfahrt der Feuerwehr war durch Schnee- und Eisglätte stark behindet. Die Einsatzfahrzeuge "schlichen" gefühlt Richtung List. Auf Grund der herrschenden Temperaturen waren sämtliche in der Nähe gelegenen Hydranten zugefroren. Diese wurden unter dem Einsatz von Bunsenbrennern aufgetaut und einsatzfähig gemacht.

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Bei diesem Brand kamen zwei Bewohner der einen Doppelhaushälfte zu Schaden und wurden vom Rettungsdienst in die Asklepios Nordseeklinik verbracht. Die eine Doppelhaushälfte brannte vollständig, bei der danebenliegenden  Haushälfte brannte das gesamte Dachgeschoss aus. Die Schadenhöhe ist zur Zeit noch nicht bekannt.

 

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Die Feuerwehr Westerland rückte mit ihrem letzten Fahrzeug gegen 05.30 Uhr in die Westerländer Feuerwache ein.

OS 2011 

Rohrbruch und Glätteunfall

In der Mittagszeit lief der Alarm der Leitstelle Nord auf: gemeldet wurde ein Wasserrohrbruch im Lerchenweg. Bereits bei der Ankunft lief dem Einsatzleiter Jörg Elias das Wasser aus einem Gartenschuppen entgegen. Was war passiert? In dem nicht winterfesten Gartenschupen war eine Wasserleitung zur Gartenbewässerung an der Wasseruhr geborsten. Nach Öffnung des verschlossenen Gartenschuppens wurde die Hauptzuleitung abgesperrt.

 

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Noch während des Einsatzes wurde die Feuerwehr Westerland über Funk zu einem Glätteunfall in der Norderstr. gerufen. Jörg Elias beorderte sofort an die Einsatzstelle in der Norderstr.. Die Fahrbahn im Bereich des Wäldchens kurz hinter der Nordseeklink war spiegelglatt. Die anrückenden Kräfte näherten sich mit ihren Einsatzfahrzeugen mit angemessener Geschwingigkeit der Einsatzstelle. 

 

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Der Unfallfahrer kam nicht zu schaden. Sein Fahrzeug kam entgegengesetzt zur Fahrtrichtung neben der Fahrbahn zum Stehen. Nach dem Eintreffen der Polizei und des Abschleppdienstes übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle.

 

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OS 2011

Wassereinbruch im Casino

Kurz vor fünf meldete die Leitstelle einen Wasserohrbruch im Casino Westerland. Eine Wasserleitung war geborsten und das Wasser lief über die Zwischendecke in einen Technikraum. Die Zwischendecke wurde durch die Feuerwehr geöffnet und das aufgestaute Wasser entfernt. Die Elektroanlagen wurden abgedeckt.

 

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Ein kleiner Trost: im Normalfall wäre der Wasserschaden erst deutlich später durch die Mitarbeiter des Casinos entdeckt worden und der daraus resultierenden Schaden deutlich größer ausgefallen. Glück im Unglück.

OS 2010

Ein emotionales Jahr

Ein sehr emotionales Jahr 2010 liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Westerland. In ihrem ersten Jahr als Führungsgespann hatten der Wehrführer Jörg Elias und sein Stellvertreter Michael Gossow es mit einer Vielzahl unterschiedlicher Herausforderungen zu tun. Hervorzuheben sind in erster Linie das Neubauprojekt Feuerwache Westerland und der „Feuerteufel“ Mitte des Jahres.

Das Neubauprojekt Feuerwache Westerland

Seit mehr als zehn Jahren wird geplant und eben so viel diskutiert. Nach zwei Brandschutzgutachten und einem Arbeitskreis aus Planern der Gemeinde Sylt, der KLM und Vertretern der Feuerwehr wurde in akribischer Kleinarbeit ein Raumkonzept entwickelt. Die Vorstellung des Arbeitsergebnisses fiel sehr unterschiedlich aus, die Qualität der eingebrachten Äußerungen ebenso. Es folgte eine Bereisung von Feuerwachen in Husum und Preetz. Was haben die Bemühungen gebracht? Die Diskussionen liefen in gewohnter Intensität und Qualität weiter und gipfelten in der Diskussion um die Sinnhaftigkeit von DIN-Normen und deren Einhaltung.
Ein erster Befreiungsschlag wurde in einer verdeckten Aktion vom Bürgervorsteher der Gemeinde Sylt unternommen; Bürgervorsteher Dirk Ipsen forderte bei den Planern der Feuerwache Preetz einen ersten Entwurf einer Feuerwache auf Basis des erstellten Raumkonzeptes ab. War diese Vorgehensweise mehr Befreiung oder Schlag? Sie hatte etwas von beidem. Der Entwurf lieferte eine fassbare Umsetzung des Raumkonzepts für alle Beteiligten. Die Kommunikation des ersten Wurfes hatte mehr von Schlag. Die Feuerwehr Westerland wurde zur Präsentation nicht eingeladen und bekam durch die Hintertür Kenntnisse vom Treffen und den Inhalten. Schade, gut und mutig begonnen den Sieg auf der Schlussgeraden abgegeben. Trotzdem Dank an dieser Stelle, da durch diese Vorgehensweise Schwung in die Diskussion der Feuerwehr Westerland seitens der Kameradinnen und Kameraden kam.
Das Fass war voll. In der Mannschaft kam es zum Treueschwur: „Entweder eine neue Wache oder wir legen die ehrenamtliche Arbeit nieder.“ Der Termin stand bereits fest: 17.12.2010, ein Tag nach der Gemeindevertretersitzung.
Diese laute und deutliche Botschaft kam bei den Entscheidungsträgern an, zumindest bei der Mehrzahl. Diplomatisch war dies Vorgehensweise in keinem Falle, sie zeigte jedoch Wirkung. In der Gemeindevertretersitzung wurde der Neubau der Feuerwache einstimmig beschlossen. Was in der Sitzung des Ältestenrates direkt vor der Gemeindevertretersitzung stattgefunden hat wissen wir nicht. Unser besonderer Dank geht an den stv. Bürgervorsteher der Gemeinde Sylt Peter Schnittgard, der in dieser schwierigen Zeit der Feuerwehr Westerland eine große Stütze war und in der Abwesenheit des Bürgervorstehers Dirk Ipsen die Feuerwache 2012 sicher auf den Weg gebracht hat.

Der Feuerteufel

Mit insgesamt 17 Bränden hat der „Feuerteufel“ die Inselwehren fest in seinem Würgegriff gehabt. Was gibt es positives zu berichten aus diesen Nächten? Die Zusammenarbeit zwischen den Wehren klappt. Je heikler, desto besser. Das Beruhigt. Auch der Rettungsdienst und das SEG des DRK hat sich in diesen Nächten mehr als überzeugend eingebracht. Die Evakuierung von 400 Personen mit einer Vorlaufzeit von weniger als zwei Stunden sucht seinesgleichen und wurde weit über die Landesgrenzen hinaus anerkannt. Die Notwendigkeit einer Katastrophenschutzhalle und die damit zusammenhängende zentrale Evakuierung hat ihre „Feuertaufe“ souverän bestanden.
Die Planungen der Feuerwache 2012 haben mit diesen Ereignissen nochmals an Dynamik gewonnen und beinhalten nunmehr den konkreten Auftrag die Belange des Katastrophenschutzes planerisch zu berücksichtigen.

Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Westerland e.V.

Ende November haben 13 Bürgerinnen und Bürger den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Westerland e.V. gegründet. Ziel des Fördervereins ist es die Feuerwehr Westerland kontinuierlich und effizient finanziell zu unterstützen.
Im Mittelpunkt stehen die Ausbildung der FeuerwehrkameradInnen und die Beschaffung von modernem und innovativen Gerät. Den erreichten Wissensvorsprung gilt es zu halten und weiter auszubauen. Nur mit hoher Fachkompetenz und modernstem Feuerlöschgerät ist unsere Feuerwehr für ihre heutigen und zukünftigen Aufgaben zum Schutze der Menschen auf Sylt gerüstet.

Besuchen Sie die Internetseite des Fördervereins www.112sylt.de

Neujahrswünsche


Wir wünschen allen Menschen auf der Insel Sylt ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011.

Wir sind da. Immer. Ehrensache.

OS 2010

Feuer im Wohnzimmer

Kurz vor elf wurde die Westerländer Feuerwehr zu einem Brand in die Königsbergerstrasse gerufen. Im ersten Obergeschoss war ein Wohnungsbrand gemeldet worden. Beim Eintreffen des Wehrführers war der Brand bereits durch den Bewohner und Nachbarn gelöscht worden.

 

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Der Bewohner und der Nachbar wurden mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung durch den Rettungsdienst in die Asklepios Nordseeklinik verbracht.

OS 2010